Soul Wellness mit Pferden
Manches lässt sich nicht nur besprechen.
Wir können viel über uns selbst verstehen, indem wir nachdenken und miteinander sprechen.
Und manchmal wissen wir sogar schon sehr genau, was unser Thema ist.
Wir wissen, dass wir Grenzen setzen sollten.
Dass wir uns mehr vertrauen möchten.
Dass wir ständig versuchen, alles richtig zu machen.
Dass wir uns schwer damit tun, Verantwortung abzugeben.
Oder dass wir in bestimmten Situationen immer wieder unsicher werden.
Und trotzdem kann zwischen etwas verstehen und etwas wirklich erleben ein großer Unterschied liegen.
Genau dort kann die Begegnung mit einem Pferd etwas Besonderes eröffnen.
Pferde interessieren sich nicht für unsere Geschichte.
Ein Pferd weiß nicht, welchen Beruf du hast.
Wie erfolgreich du bist.
Welche Rolle du in deiner Familie einnimmst.
Was andere Menschen über dich denken.
Oder wie gut du darin geworden bist, nach außen souverän zu wirken.
Es begegnet dem Menschen, der gerade vor ihm steht.
Deiner Körpersprache.
Deiner Aufmerksamkeit.
Deiner Klarheit.
Deiner Unsicherheit.
Deiner Art, Nähe herzustellen.
Deiner Art, Grenzen zu setzen.
Und manchmal entsteht dadurch eine sehr unmittelbare Erfahrung.
Nicht weil ein Pferd dein Leben analysiert.
Sondern weil Begegnung im gegenwärtigen Moment stattfindet.
Ein Pferd ist kein Therapeut.
Dieser Gedanke ist mir wichtig.
Ich möchte Pferden nicht die Aufgabe geben, Menschen zu „heilen“.
Und ich möchte auch nicht jede Reaktion eines Pferdes psychologisch interpretieren.
Ein Pferd kann einen Schritt zurückgehen, weil es Abstand möchte.
Es kann abgelenkt sein, weil auf der anderen Seite der Koppel etwas Interessantes passiert.
Es kann müde sein.
Hungrig.
Unsicher.
Oder schlicht keine Lust auf das haben, was wir gerade geplant hatten.
Es darf Pferd bleiben.
Meine Aufgabe besteht darin, die Begegnung fachlich zu begleiten und gemeinsam mit dir wahrzunehmen, was tatsächlich geschieht.
Und manchmal entsteht genau daraus eine Frage, die weit über den Moment mit dem Pferd hinausgeht.
Was geschieht, wenn du nicht alles kontrollieren kannst?
Pferde lassen sich nicht vollständig planen.
Und genau das kann interessant werden.
Vielleicht möchtest du, dass ein Pferd dir folgt.
Es tut es aber nicht.
Was geschieht dann in dir?
Wirst du unsicher?
Machst du mehr Druck?
Ziehst du dich zurück?
Versuchst du sofort herauszufinden, was du falsch gemacht hast?
Oder kannst du einen Moment stehenbleiben, beobachten und etwas verändern?
Es geht dabei nicht darum, aus jeder Bewegung des Pferdes eine Lebenslektion zu machen.
Aber manchmal erkennen wir in solchen kleinen Momenten etwas sehr Vertrautes.
Unsere Art, Situationen zu führen, reist mit uns.
Auch auf die Pferdekoppel.
Nähe & Distanz
Wie nah darf ein Pferd kommen?
Wann wird Nähe angenehm?
Wann wird sie zu viel?
Kannst du Raum einnehmen, ohne dich dafür entschuldigen zu müssen?
Kannst du ein Pferd freundlich auf Abstand bitten?
Kannst du Nähe zulassen, wenn sie von selbst entsteht?
Solche Situationen können sehr unmittelbar erfahrbar machen, wie sich Grenzen eigentlich im Körper anfühlen.
Nicht als theoretisches Konzept.
Sondern als tatsächliche Erfahrung.
Klarheit & Führung
Führung wird manchmal mit Dominanz verwechselt.
Für mich sind das zwei unterschiedliche Dinge.
Gerade Pferde brauchen Menschen, deren Verhalten für sie verständlich und möglichst verlässlich ist.
Das kann bedeuten, eine klare Grenze zu setzen.
Eine Richtung vorzugeben.
Eine Entscheidung zu treffen.
Und genauso zu erkennen, wann Druck nicht notwendig ist.
Gute Führung muss nicht laut sein.
Sie darf ruhig und klar sein.
Diese Erfahrung kann auch für Menschen interessant sein, die in ihrem Alltag viel Verantwortung tragen.
Denn manchmal sind wir hervorragend darin, andere zu führen – und verlieren dabei den Kontakt dazu, wie wir eigentlich uns selbst führen.
Vertrauen kann nicht angeordnet werden.
Wir können einem Pferd nicht sagen:
„Du kannst mir vertrauen.“
Zumindest nicht so, dass diese Worte allein etwas verändern würden.
Vertrauen entsteht aus Erfahrungen.
Aus Verlässlichkeit.
Aus Klarheit.
Aus der Möglichkeit, einander kennenzulernen.
Und manchmal auch daraus, dass nach einem schwierigen Moment wieder etwas Gutes entstehen kann.
Ähnlich ist es häufig mit unserem eigenen Vertrauen.
Wir können uns hundertmal sagen:
„Ich muss mir einfach mehr vertrauen.“
Und trotzdem bleibt Unsicherheit.
Manchmal braucht Vertrauen keine weitere Affirmation.
Sondern eine neue Erfahrung.
Du musst nicht reiten können.
Soul Wellness mit Pferden findet nicht zwingend im Sattel statt.
Im Gegenteil.
Viele wertvolle Begegnungen entstehen am Boden.
Beim Beobachten.
Beim gemeinsamen Gehen.
Im freien Kontakt.
Bei einfachen Aufgaben.
Oder manchmal einfach dadurch, eine Weile in der Nähe eines Pferdes zu sein und wahrzunehmen, was geschieht.
Du brauchst deshalb keine Reiterfahrung.
Wir richten die Begegnung nach dir, deinem Anliegen, der Situation und natürlich nach dem jeweiligen Pferd aus.
Und du musst keine Angst überwinden.
Vielleicht findest du Pferde wunderschön und gleichzeitig ein bisschen einschüchternd.
Auch das ist vollkommen in Ordnung.
Das Ziel ist nicht, dich möglichst schnell neben das größte Pferd zu stellen, damit du beweisen kannst, wie mutig du bist.
Wir können Abstand halten.
Beobachten.
Langsam näherkommen.
Oder feststellen, dass für diesen Tag genau dieser Abstand richtig ist.
Entwicklung entsteht nicht dadurch, Grenzen zu ignorieren.
Manchmal beginnt sie damit, sie überhaupt wahrzunehmen.
Wenn du dein eigenes Pferd mitbringst
Soul Wellness mit Pferden kann auch mit deinem eigenen Pferd stattfinden.
Das ist besonders interessant, wenn dich eure Beziehung beschäftigt.
Vielleicht funktioniert etwas im Training immer wieder nicht.
Vielleicht hat sich eure Verbindung verändert.
Vielleicht bist du unsicher geworden.
Vielleicht möchtest du verstehen, warum bestimmte Situationen zwischen euch immer wieder entstehen.
Dann betrachten wir nicht nur dich.
Und nicht nur dein Pferd.
Wir schauen auf das, was zwischen euch geschieht.
Je nach Anliegen können dabei meine langjährige Erfahrung mit Pferden, Coaching, Beobachtung und – wenn ausdrücklich gewünscht – auch Tierkommunikation, mediale Wahrnehmung oder energetische Arbeit miteinander verbunden werden.
Wenn Pferde etwas sichtbar machen
Manchmal entsteht während einer Begegnung ein Moment, der einen Menschen berührt.
Ein Pferd bleibt plötzlich stehen.
Es kommt näher.
Es geht weg.
Es reagiert auf eine Veränderung unserer Körpersprache.
Oder eine Aufgabe gelingt genau in dem Moment, in dem wir selbst etwas anders machen.
Ich möchte daraus keine fertige Bedeutung ableiten.
Stattdessen interessiert mich:
Was hast du gerade wahrgenommen?
Was hat sich in dir verändert?
Was hast du anders gemacht?
Was bedeutet dieser Moment für dich?
Und gibt es etwas davon, das du aus der Begegnung mit in deinen Alltag nehmen möchtest?
So bleibt die Erfahrung deine.
Nicht meine Interpretation davon.
Psychologisch fundiert. Pferdegestützt. Multidimensional.
Pferde begleiten mich seit über 30 Jahren.
Seit 2014 arbeite ich professionell pferdegestützt und verbinde die Begegnung mit Pferden mit Coaching und psychologisch fundierter Wahrnehmung.
Soul Wellness erweitert diesen Ansatz um meine heutige mediale und energetische Arbeit.
Das bedeutet aber nicht, dass jede Begegnung energetisch oder medial sein muss.
Manchmal reicht das, was direkt vor uns geschieht.
Ein Mensch.
Ein Pferd.
Eine Situation.
Und ein Moment, in dem etwas plötzlich klarer wird.
Worum es gehen kann
Vielleicht möchtest du dich selbst wieder besser spüren.
Vielleicht geht es um Selbstvertrauen.
Grenzen.
Innere Ruhe.
Führung.
Entscheidungen.
Nähe und Distanz.
Kontrolle und Loslassen.
Eine berufliche oder persönliche Veränderung.
Oder um die Beziehung zu deinem eigenen Pferd.
Du musst vorher nicht wissen, welche Übung dazu passt.
Es gibt kein starres Programm, das wir mit jedem Menschen und jedem Pferd gleich durchführen.
Wir beginnen mit dir und dem, was dich gerade beschäftigt.
Vielleicht brauchst du keine weitere Antwort.
Vielleicht brauchst du eine Erfahrung.
Einen Moment, in dem du merkst:
So fühlt sich eine klare Grenze an.
So fühlt es sich an, ruhig stehenzubleiben.
So fühlt es sich an, eine Entscheidung zu treffen.
So fühlt es sich an, nicht sofort alles kontrollieren zu müssen.
Oder vielleicht geschieht überhaupt nichts Spektakuläres.
Vielleicht stehst du einfach neben einem Pferd, atmest aus und merkst nach einer Weile:
„Ich bin gerade wirklich hier.“
Auch das darf genug sein.
Möchtest du Soul Wellness mit Pferden erleben?
Du brauchst keine Reiterfahrung und musst vorher auch nicht wissen, was genau passieren soll.
Erzähl mir einfach ein wenig von dir und davon, was dich gerade beschäftigt.
Wenn du mit deinem eigenen Pferd kommen möchtest, erzähl mir auch ein wenig von euch.
Dann schauen wir gemeinsam, welche Form der Begegnung passend sein könnte.
